Dorfkirche Hermsdorf

Hermsdorf gehörte ehemals als Vorwerk zum Kloster Geringswalde und ist seit dem Mittelalter Kirchhof. Nach einem Brand im 15. Jahrhundert wurde die Kirche zunächst nur als primitiver Holzbau errichtet, und erst im Jahre 1788 entschloss sich die Gemeinde zum Bau eines massiven Gotteshauses. In der Kirche befinden sich eingeschossige Emporen an drei Seiten und verglaste Logen seitlich des Kanzelaltars. Die langen Korbbogenfenster erhellen das Innere der Kirche. Die oktogonale Taufe wurde aus Rochlitzer Porphyrtuff gearbeitet. Die Kirche birgt eine besondere Kostbarkeit: eine zweimanualige Ladegast-Orgel aus dem Jahre 1884, das 108. Werk des Weißenfelser Orgelbaumeisters Friedrich Ladegast. Er war 1818 in Hermsdorf geboren worden, sein Geburtshaus ist noch heute erhalten. Außer während des Gottesdienstes erklingt die Hermsdorfer Ladegast-Orgel bei den regelmäßig stattfindenden “Hermsdorfer Sommermusiken”. Musikfreunde der näheren Umgebung finden sich immer wieder gern zu diesen Konzerten ein.

Foto: Michael Kreskowsky
Foto: Lukas-Alexander Kreskowsky
Foto: Michael Kreskowsky
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© Ev.-Luth. Kirchspiel Waldheim-Geringswalde (2016)