Martin-Luther-Kirche Geringswalde

Das Geringswalder Gotteshaus mit seinem 65 Meter hohen Turm wurde in den Jahren 1888 bis 1890 im neogotischen Stil errichtet. Roter Rochlitzer Porphyrtuff ist das Hauptbaumaterial der Kirche. Eine Besonderheit stellen auch die großen Buntglasfenster dar. Reiche Holzschnitzereien in Inneren stammen aus den Werkstätten Geringswalder Handwerksmeister jener Zeit. Eine ursprünglich von Friedrich Ladegast erbaute dreimanualige Orgel wurde 1926 von der Firma Schmeißer aus Rochlitz erneuert. 1940 wurde das ursprüngliche Des-Dur-Geläut zerstört. Zwei neue Glocken konnten schon im Jahre 1954 aufgezogen werden.

Die Martin-Luther-Kirche (seit 1934) wurde auf dem Platz der alten Stadtkirche errichtet. Deren Fundamente ins Mittelalter zurückreichen. Erhalten ist aus der alten Kirche ein Kruzifix. Es wird dem frühen 17. Jahrhundert zugeordnet und ist im Altarraum angebracht. Weitere wertvolle sakrale Plastiken aus der Zeit um 1500 befinden sich heute im Museum der Burg Mildenstein in Leisnig. Die religiöse Geschichte von Geringswalde ist auf das Engste mit dem ehemaligen Benediktinerinnenkloster verbunden. 

Zeichnung: Pfarrarchiv Geringswalde
Foto: Pfarrarchiv Geringswalde
Foto: Michael Kreskowsky
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© Ev.-Luth. Kirchspiel Waldheim-Geringswalde (2016)